Unsere Festtagstracht entsteht


Wenn eine Tracht für einen Verein gefunden werden soll, ist viel Arbeit damit verbunden. Seit 3 Jahren sind wir auf Suche nach einem Vorbild und den Weg eine passende Festtagstracht für unseren Verein zu finden. Viele Gespräche wurden geführt, viele Stoffe haben wir uns schicken lassen, bis erst vor kurzen der Schnitt und die Umsetzung festgestanden ist. Jetzt ist unsere Schneiderin dabei, dies alles umzusetzen. Wir sind selber gespannt, wie das Ergebnis wird. 

Die Unterwäsche muss als erstes gefertigt werden, da erst dann die eigentliche Robe dazu geschneidert werden kann. Unser Vorbild stammt von 1800 und damals kannte man keine Bluse, nur  ein Unterkleid mit Ärmeln aus dünnem Batist mit Stickereien. Darüber wird ein Unterrock getragen, der der damaligen Zeit entsprechend den Po etwas hervorhebt.

Genau an dieser Stelle sind wir jetzt mit unserer Schneiderin gelandet. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kopfbedeckung für unsere neue Tracht. In dieser Zeit trugen die Unverheirateten einen Schutenhut, die Verheirateten waren, wie es so schön heißt "unter die Haube gekommen" Die Hutmacherin in Fürth hat uns hier schöne Vorschläge unterbreitet und wir freuen uns auf die erste Anprobe.


Unterkleid aus Batist


Unterrock

Jetzt ist dann der Mieder dran. Weil einen BH gab es zu dieser Zeit ja auch nicht. Der Mieder ist seitlich geschürrt und damit kann die Dame sich auch allein anziehen. Was sehr von Vorteil sein kann.


und so schaut mein Mieder aus

und das ist die erste Anprobe



meine neue Haube


unsere Festtagstracht mit OB


Ganz aus der Nähe


Am Wasserrad